Fahrradreifen

Guter Grip ist die Basis für ein sicheres Fahrgefühl, egal ob auf nassem Asphalt oder losem Trail-Schotter. Bei Bikespecht findest du über 600 Fahrradreifen von Schwalbe, Continental, Michelin und Vittoria, in allen gängigen Größen von 12 bis 29 Zoll und für so ziemlich jeden Fahrradtyp. Entdecke jetzt unser Angebot und bring dein Bike wieder auf Kurs.

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Bei allen durchgestrichenen Vergleichspreisen handelt es sich um die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers.

Fahrradreifen kaufen: worauf es wirklich ankommt

Reifengröße richtig bestimmen: Unsere Produkte

Am schnellsten kommst du zum neuen Reifen, indem du einfach einen Blick auf die Flanke deines aktuellen Modells wirfst. Dort findest du meistens eine Kombination aus zwei Zahlen wie etwa 40-622 – die erste Zahl beziffert dabei die Breite in Millimetern, während die zweite den genauen ETRTO-Durchmesser verrät. Sollte die Beschriftung inzwischen komplett abgerieben sein, lohnt sich ein Blick auf die Felge, auf der die Maße häufig ebenfalls eingeprägt sind. Damit du bei uns nicht lange suchen musst, ist unser gesamtes Sortiment übersichtlich nach Radgrößen sortiert – vom wendigen 12- Zoll-Kinderfahrrad bis hin zu den gängigen Größen von 27,5 Zoll, 28 Zoll und 29 Zoll findest du so mit wenigen Klicks genau das, was zu deinem Rad passt.

Der richtige Reifen für deinen Einsatzbereich

Ob Mountainbike, Rennrad oder der tägliche Weg durch die Stadt – jedes Terrain verlangt nach einem ganz eigenen Reifenprofil und einer passenden Breite. Auf losen Trails zum Beispiel brauchst du tiefes Profil mit starken Stollen für verlässlichen Kurvenhalt, weil nur so die nötige Traktion bei Nässe und Schlamm garantiert ist. Auf dem Rennrad hingegen steht die reine Effizienz im Vordergrund, weshalb eine schmale, glatte Lauffläche den Widerstand auf dem Asphalt spürbar minimiert und dich mühelos beschleunigen lässt. Suchst du stattdessen einen verlässlichen Begleiter für den Alltag mit dem Trekkingrad oder dem E-Bike, ist ein ausgewogener Kompromiss die beste Wahl. Ein etwas breiterer Reifen schenkt dir hierbei spürbar mehr Komfort auf holprigen Radwegen, während ein feines, ruhiges Profil auf Straße und Schotter gleichermaßen leicht läuft und dich sicher ans Ziel bringt. Wer hier noch unsichert ist, orientiert sich am besten am eigenen Fahrverhalten und daran, wo die meisten Kilometer tatsächlich zusammenkommen – denn am Ende zählt die Strecke im echten Leben und nicht der seltene Ausflug ins Abenteuer. 

Tubeless oder Schlauchreifen: Pannenschutz & Komfort

Das Prinzip eines Tubeless-Reifens ist so simpel wie effektiv: Statt eines Schlauchs schützt flüssige Dichtmilch das Rad und schließt winzige Löcher sofort, sodass du oft gar nicht erst anhalten musst. Das macht sich vor allem im Gelände bezahlt, wo Dornen und scharfe Steine sonst schnell für einen Platten sorgen, und erlaubt zusätzlich einen niedrigeren Reifendruck für mehr Grip und Komfort. Für den reinen Alltagsgebrauch oder den Weg ins Büro ist die klassische Kombination mit Schlauch hingegen nach wie vor eine verlässliche und pflegeleichte Option, die sich im Ernstfall im Handumdrehen flicken lässt. Der Wechsel auf Tubeless lohnt sich folglich vor allem dann, wenn du regelmäßig Offroad unterwegs bist, während er für den reinen Pendleralltag meist etwas zu viel des Guten ist. 

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte ich meine Fahrradreifen wechseln?

Eine feste Kilometerzahl gibt es nicht, weil Fahrstil, Untergrund und Reifendruck den Verschleiß unterschiedlich stark beeinflussen. Ein Wechsel ist als Faustregel spätestens fällig, sobald das Profil sichtbar abgefahren ist, sich Risse in der Flanke zeigen oder der Reifen an einer Stelle ausgebeult wirkt. Auch ältere Reifen, die lange ungenutzt standen, können spröde werden, weshalb sich vor der nächsten längeren Tour ein kurzer Check lohnt.

Welcher Reifendruck ist der richtige?

Der passende Druck steht meist direkt auf der Reifenflanke als Bar- oder PSI-Bereich und hängt von Reifenbreite, Fahrergewicht und Einsatzbereich ab. Grob gesagt brauchen schmale Rennradreifen mehr Druck, während breite MTB- oder Trekkingreifen mit weniger auskommen und dadurch mehr Grip und Komfort bieten, ohne durchzuschlagen. Kontrollier den Druck am besten alle zwei Wochen, denn Reifen verlieren auch ganz ohne Loch mit der Zeit langsam Luft.

Kann ich einen breiteren Reifen montieren, als ursprünglich verbaut war?

In gewissen Grenzen ja, solange die Felge dafür ausgelegt ist und im Rahmen beziehungsweise in der Gabel genug Platz bleibt. Als grobe Richtschnur gilt, dass die Reifenbreite nicht mehr als etwa das 1,5- bis 2-fache der Felgen-Maulweite betragen sollte. Bei Unsicherheit hilft ein Blick ins Handbuch deines Rads oder eine kurze Nachfrage bei uns, damit der neue Reifen später nicht schleift.

Brauchen E-Bikes spezielle Fahrradreifen?

Ja, E-Bike-Reifen sind meistens für ein höheres Tempo und mehr Gewicht ausgelegt und tragen deshalb oft die Kennzeichnung ECE-R75, die eine höhere Belastbarkeit bestätigt. Sie haben in der Regel eine verstärkte Karkasse und einen robusteren Pannenschutz, weil E-Bikes im Schnitt schneller und mit mehr Zuladung unterwegs sind als klassische Räder. Ein normaler Reifen ohne diese Kennzeichnung sollte an einem E-Bike nicht gefahren werden.

Welches Werkzeug brauche ich, um einen Fahrradreifen selbst zu wechseln?

Für die meisten Reifen reichen zwei bis drei Reifenheber, eine Luftpumpe mit passendem Ventilanschluss und im Zweifel ein Flickzeug oder ein Ersatzschlauch. Bei sehr stramm sitzenden Reifen oder Tubeless-Montage kann zusätzlich eine kräftige Standpumpe mit Böller-Funktion helfen, damit der Reifen sauber auf die Felge aufzieht.