Fahrradhelm

Ein Sturz kommt meistens ohne Vorwarnung, und genau dann entscheidet der Helm. Bei Bikespecht findest du über 370 Fahrradhelme für Damen und Herren, vom leichten Rennradhelm bis zum stabilen Downhill-Fullface, für E-Bike-Pendler genauso wie für anspruchsvolle MTB-Trails. Bestellungen ab 100 € sind in unserem Online Shop versandkostenfrei, und wenn der Helm nicht passt, hast du 30 Tage Zeit fürs Zurückschicken.

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Bei allen durchgestrichenen Vergleichspreisen handelt es sich um die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers.

Fahrradhelm kaufen: worauf es wirklich ankommt

Der richtige Helmtyp für deine Disziplin

Nicht jeder Helm passt zu jedem Fahrstil. Ein Mountainbike-Helm wie der Lazer Coyote hat einen Schirm, der bei Trails Äste und Sonne aus dem Blickfeld hält, während ein Rennradhelm wie der Lazer Z1 so aerodynamisch leicht ist, dass du ihn auf langen Touren kaum noch spürst. Für den Downhill-Einsatz empfehlen wir einen Fullface-Helm wie den Lazer Chase, weil der Kinnbügel auch bei harten Stürzen zuverlässig schützt. Wer täglich mit dem E-Bike zur Arbeit fährt, ist mit einem Urban-Modell wie dem Lazer CityZen gut bedient, das einen Befestigungsslot für ein optionales LED-Rücklicht bietet und für den Alltag ausgelegt ist. Wer seinen Fahrstil kennt, hat die wichtigste Entscheidung schon getroffen.

Passform & Belüftung: so sitzt dein Helm richtig

Ein Helm schützt nur so gut, wie er sitzt. Miss deinen Kopfumfang mit einem Maßband waagerecht über die Schläfen, knapp über den Ohren, und vergleiche das Ergebnis mit der Größentabelle des Modells. Die meisten unserer Helme, darunter der Cratoni Wildcat und der Lazer Tempo, haben ein Retention-System am Hinterkopf, das du mit einem Drehrad in Sekunden feinjustieren kannst. Für längere Touren kommt es für optimalen Komfort außerdem stark auf die Belüftung an: Helme mit großen Luftkanälen wie der Lazer Coyote oder der Lazer Cerro halten den Kopf auch im Sommer deutlich kühler als kompakte Urban-Modelle. Nicht sicher, ob die Größe wirklich stimmt? Bei Bikespecht hast du 30 Tage Rückgaberecht dafür.

Sicherheitsnormen, MIPS & Helmlebensdauer

Alle von uns angebotenen Fahrradhelme erfüllen die europäische Norm EN 1078, die den Basisschutz für den Straßenverkehr definiert. Manche Modelle gehen weiter: Helme mit Rotationsschutz-Systemen wie dem KinetiCore des Lazer Coyote haben einen Gleitmechanismus im Inneren, der bei schrägen Aufprällen die Rotationskräfte auf das Gehirn reduziert. Das ist ein echter Sicherheitsgewinn, besonders auf dem MTB. Wer regelmäßig mit dem S-Pedelec unterwegs ist, sollte außerdem prüfen, welcher Helmstandard im eigenen Land gilt. In Deutschland ist gesetzlich ein zugelassener Motorradhelm (ECE-Norm) vorgeschrieben, da normale Fahrradhelme für Geschwindigkeiten über 25 km/h nicht ausgelegt sind. Nach einem Sturz solltest du den Helm sofort ersetzen, auch wenn er äußerlich unversehrt wirkt, weil die Schutzstruktur im Inneren beschädigt sein kann. Selbst ohne Sturz hat ein Helm ein Ablaufdatum, denn das Material bietet auf Dauer keinen zuverlässigen Schutz mehr. Nach etwa fünf Jahren wird der EPS-Schaum porös, und die Schutzwirkung nimmt messbar ab.

Häufig gestellte Fragen

Welche Fahrradhelme sind die besten?

Das hängt vor allem davon ab, wie du fährst. Für den Alltag und E-Bike-Fahrten schneiden Modelle mit gutem Belüftungssystem, Retention-System und optionalem LED-Licht besonders gut ab, zum Beispiel der Lazer CityZen. Für MTB und anspruchsvolle Touren sind Helme mit Rotationsschutz erste Wahl, zum Beispiel der Lazer Coyote mit KinetiCore, der Rotationskräfte bei schrägen Aufprällen reduziert. Entscheidend ist am Ende weniger der Preis als die richtige Passform und die passende Konstruktion für deine Fahrdisziplin.

Wie viel kostet ein vernünftiger Fahrradhelm?

Für einen soliden Alltagshelm reichen bereits 30 bis 60 Euro. In diesem Bereich bekommst du ein Modell mit ordentlichem Belüftungssystem und verstellbarer Passform. Wer mehr Wert auf Leichtbau, MIPS oder Features wie LED-Beleuchtung legt, landet in der Regel zwischen 80 und 150 Euro. Top-Rennradhelme können auch darüber hinausgehen, wobei man dort hauptsächlich für weniger Gewicht und bessere Aerodynamik zahlt.

Welchen Helm brauche ich für ein E-Bike?

Für S-Pedelecs, die schneller als 25 km/h fahren, ist in Deutschland für die Erfüllung der Helmpflicht gesetzlich ein zugelassener Motorradhelm (ECE-Norm) vorgeschrieben, da normale Fahrradhelme für diese Geschwindigkeiten nicht ausgelegt sind. Für Standard-E-Bikes bis 25 km/h reicht die übliche EN 1078-Norm, aber ein Helm mit gutem Rundumschutz und robuster Verarbeitung macht trotzdem Sinn. Der Lazer CityZen KinetiCore ist explizit für Urban- und E-Bike-Nutzung konzipiert und bietet einen Befestigungsslot für Lazers optionales LED-Rücklicht.

Wie alt darf ein Fahrradhelm maximal sein?

Als Faustregel tauschst du deinen Fahrradhelm nach spätestens fünf Jahren aus, auch wenn er nicht gestürzt ist und äußerlich noch gut aussieht. Der EPS-Schaumstoff im Inneren altert durch UV-Strahlung, Schweiß und Temperaturwechsel und verliert mit der Zeit seine stoßdämpfenden Eigenschaften. Nach einem Sturz, egal wie klein er wirkte, solltest du den Helm sofort ersetzen, um optimale Sicherheit zu gewährleisten. Auch ohne sichtbare Risse im äußeren Design des Helms kann die Schutzstruktur innen beschädigt sein, und das Risiko ist es schlicht nicht wert.